Unterstützen Sie Mats!

Förderverein Lützelsoon e.V. bittet um Spenden für den sechsjährigen Mats. Er wünscht sich Radtouren im Kreise seiner Familie und dazu benötigt er ein Spezialrad.

 

Mats: Ein lebensfroher, sechsjähriger Junge mit Lockenkopf, herzlichem Lachen und Spitzbuben-Augen. Von außen betrachtet. Ein augenscheinlich völlig normaler Junge. Beginnt Mats zu sprechen, auf seine ganz eigene Art, mit Worten, Melodien, Gebärden und teilweise unterstützt von einem Computer, sieht man einige Gesichter nachdenklicher werden. Mats ist für sein Alter sehr groß, sein Verhalten entspricht jedoch eher einem Dreijährigen. So stößt er nicht immer auf Verständnis. Ursache für seine globale Entwicklungsstörung und Epilepsie sind angeborene Hirnfehlbildungen. Mats lernt vieles nur sehr langsam, durch unzählige Wiederholungen und intensive Lernimpulse und Reize. Sprechen ist eines davon. Weitere sind zum Beispiel Gefahren erkennen und vermeiden, Sozialverhalten und Regelverständnis entwickeln.

 

Ergotherapie und Logopädie und ein gut strukturierter Alltag im Förderkindergarten und auch Zuhause unterstützen ihn dabei. Hoffnung auf weitere Entwicklungsfortschritte hat die Familie auch, da Mats im Sommer zu einer Neurorehabilitation in die Slowakei soll. „Wir sind unglaublich dankbar für diese Möglichkeit der intensiven Förderung!“ Die Kosten für diese Therapie werden nicht von der Krankenkasse übernommen, in diesem Fall hilft der Förderverein Lützelsoon e.V., wofür die Familie sehr dankbar ist, die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung, muss die Familie selbst stemmen.

 

Mats braucht zum Leben, Lernen und Spielen sehr viel Begleitung, therapeutische und medikamentöse Unterstützung sowie manche Hilfsmittel. Dazu zählt auch ein Fahrrad, welches der Familie ermöglicht, eine „ganz normale Radtour“ zu machen. So normal es eben möglich ist, in einem Familienleben, in dem das Anderssein die Normalität ist. Mats kann in einem abgeschlossenen Gelände ohne große Gefahrenquellen mit seinem vorhandenen, speziellen Therapierad seine Runden drehen. Mit viel Freude und erfüllt von Stolz. Auf Radwegen oder ruhigen Straßen stößt er jedoch nach wenigen Metern an seine Grenzen in der Wahrnehmung und Reaktion. „Mats ist in der Lage Pedale zu treten, verkehrssicher ist er jedoch überhaupt nicht. Er braucht ein Tandem mit Kindertretlager und einen Sitz mit Gurten, die ihn bei epileptischen Anfällen sichern.“ so die Eltern des kleinen, wie sie bei einem Besuch im Büro des Förderverein Lützelsoon e.V. berichteten. Sie nahmen Kontakt zum Förderverein Lützelsoon zur Unterstützung krebskranker und notleidender Kinder und deren Familien auf, auf der Suche nach Möglichkeiten der Unterstützung. Aus diesem Grund auch hat die Familie eine Spezialradmesse besucht, sich informiert und ein Tandem Probe gefahren. Den Kaufpreis von ca. 9500 Euro können sie allerdings selbst nicht aufbringen, da die Mutter ihre Arbeitszeit zum Wohle der Familie und des enorm hohen Betreuungsaufwandes reduzieren musste.

 

 

Dass Mats Epilepsie hat, vermuteten die Eltern schon, als er mit eineinhalb Jahren erste Anzeichen zeigte. Aus einem Augenrollen wurde ein Zittern der Hände und nach Monaten dann auch die deutlich zu erkennenden Anfälle, davon bis zu 25 jeden Tag und bis zu 30 in jeder Nacht. Aus einem geplanten dreiwöchigen Aufenthalt in einem Epilepsieklinikum zum medikamentösen Einstellen wurden dann dreieinhalb stationäre Monate, die das ganze Ausmaß der Beeinträchtigung aufzeigten. Ein Schock für die ganze Familie! Ein Prozess begann, ein Trauern um die Gesundheit des Kindes und den eigentlichen Lebensplan, die Suche nach Ursachen, nach Hilfen, nach Unterstützung.
„Es war so unglaublich schwierig, herauszufinden, welche Hilfen uns zustehen, wer sie finanziert, wo wir sie beantragen müssen und wie wir mit Ablehnungen umgehen. Eigentlich waren wir erstmal überfordert mit der Situation, wollten wieder zurück zur „Normalität“, wollten aber auch den Bedürfnissen unserer Kinder gerecht werden.“ So die Eltern von Mats. Welche mit ihm und seiner Schwester im Kreis Bad Kreuznach wohnen. Viele Gespräche mit Eltern, die auch ein Kind mit Beeinträchtigungen haben, mit Kollegen aus der sonderpädagischen Arbeit der Mutter, mit den Mitarbeitern des Förderkindergartens und mit den Therapeuten und Ärzten, die Mats begleiten, konnte die Familie einiges bewältigen. „Mittlerweile haben wir akzeptiert, dass für uns andere Normen und Werte gelten, dass wir nicht tun und sein können, was eine „gesunde“ Familie anstrebt.“ berichten die Eltern.
Aus diesem Grund ist es der Mutter wichtig, ihre Erfahrungen mit anderen Eltern zu teilen, Mut zu machen und Tipps zu geben. Der Alltag sei belastend, das stände außer Frage, die innere Haltung dazu entscheide darüber, ob es eine Herausforderung oder eine Überforderung sei. Und dazu sei Hilfe nötig, manchmal in Form von Gesprächen, manchmal mit Zeit und manchmal mit Geld.

Wer der Familie helfen möchte, kann dies in Form einer Spende tun.

Spendenkonto:

Förderverein Lützelsoon:
Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG
Konto: 33 33 33 7  (BLZ 560 900 00)
IBAN: DE 09 5609 0000 0003 3333 37
BIC:    GENODE51KRE
Kennwort: Mats G.


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